Schritt-für-Schritt zum Bewerbungsfoto

Teil 2 - Die Wahl des Fotografen

Tipp #1 Ihr Bewerbungsbild von einem professionellen Fotografen in einem Studio anfertigen zu lassen, ist in jedem Fall eine sehr gute Entscheidung. Selbst wenn Sie für Ihr Foto nur soviel wie für einen Kinobesuch ausgeben, stehen die Chancen gut, dass Ihr Foto am Ende besser als im Selbstversuch aussieht.

Tipp #2 Was kostet ein gutes Bewerbungsfoto? Wie so oft regeln auch hier Angebot und Nachfrage den Preis. Doch diese Regel kann auch trügerisch sein. Teure Fotografen sind natürlich nicht automatisch gute Fotografen – und billige Bewerbungsfotos müssen nicht schlecht sein. Doch versuchen wir, ein bisschen detaillierter zu werden: ein angemessener Preis für Bewerbungsfotos kann ungefähr zwischen 50 und 100 Euro liegen.
Für ein wirklich herausragendes Foto mehr als 100 Euro zu investieren ist nichts Ungewöhnliches. Dann können Sie auch davon ausgehen, dass der Fotograf sich etwas mehr Zeit für Sie und Ihre Wünsche nimmt, um sie gut ins Bild zu setzen. Und falls Ihre restliche Bewerbung eher Mittelmaß ist, können Sie mithilfe eines teuren Fotos vielleicht sogar aus der Masse herausstechen, Interesse wecken und einen positiven Eindruck hinterlassen.
Es gibt auch Fotostudios, die Bewerbungsfotos günstiger – für 10 Euro oder noch weniger anbieten. Das sollte Sie stutzig machen – denn bei diesem Preis wird kein Fotograf die Zeit und Ruhe aufbringen, wirklich das optimale Bild von Ihnen aufzunehmen.
Überlegen Sie, in wie vielen Bewerbungen Sie dieses Foto am Ende verwenden möchten. Und wie viel Ihnen ein neuer Job wert ist. Und dann vergleichen Sie einmal, wieviel Sie für eine Marken-Jeans ausgeben würden oder für einen Besuch beim Frisör. Ihr Bewerbungsfoto (und Ihr neuer Job) soll Sie für Jahre begleiten – entsprechend vorbereitet sollten Sie in die Preisverhandlung gehen.
Und machen Sie nicht den Fehler, Preise für Bewerbungsfotos mit Preisen für Passbilder zu vergleichen. Natürlich wird auch Ihr Passbild Sie über Jahre hinweg begleiten. Auf einem Passbild soll man aber nur Ihre physichen / biologischen Merkmale wiedererkennen – auf einem Bewerbungsfoto auch Ihren 'Typ'.

Tipp #3 Nehmen Sie sich vor, zuerst mehrere Fotostudios zu besuchen, mit mehreren Fotografen zu sprechen, und sich erst danach zu entscheiden. Sprechen Sie mit den jeweiligen Fotografen über sich und über Ihre Job-Wünsche. Lassen Sie sich erklären, wie das Fotoshooting abläuft, und lassen Sie sich Beispielarbeiten zeigen. Dass Sie sich noch andere Studios anschauen werden, müssen Sie nicht verraten, aber Sie müssen es auch nicht verheimlichen. Am Ende wählen Sie am besten den Fotografen, bei dem Ihnen die Arbeitsproben zusagten und bei dem Sie sich gut aufgehoben, ernst genommen und nicht unter Zeitdruck gesetzt fühlen.

Tipp #4 Besprechen Sie mit Ihrem Fotografen vor dem Shooting, wie viele Abzüge Sie in welcher Größe erhalten und wie hoch der Aufpreis für digitale Versionen Ihrer Aufnahmen auf CD ist. Ein digitales Bewerbungsfoto empfiehlt sich in jedem Fall, da in immer mehr Firmen Online-Bewerbungen zum Standard werden.

Teil 1 - Was Sie sich zuerst überlegen sollten
Teil 2 - Die Wahl des Fotografen
Teil 3 - Tipps zu Kleidung, Frisur und Makeup
Teil 4 - Wie verhalte ich mich während der Foto-Session?
Teil 5 - Auswahl des richtigen Fotos
Teil 6 - Nach dem Foto ist vor dem Foto


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